Contrallergia Hevert Heuschnupfentropfen und -tabletten

Heuschnupfen gehört zur Typ I-Allergie: eine direkte Reaktion auf die Pollen der entsprechenden Pflanzen. Niesanfälle, brennende und juckende Augen, Anschwellen sämtlicher Schleimhäute mit entsprechenden Atemwegsbeschwerden – je nach Pflanze können Frühblüher schon ab Februar, manchmal noch früher, diese Symptome auslösen. Eine schonende Option zur Symptomlinderung bietet das naturheilkundliche Arzneimittel Contrallergia Hevert Heuschnupfentropfen oder -tabletten mit identischen Wirkstoffen. Praktisch für unterwegs und gut verträglich.

Die synergistisch aktiven Inhaltsstoffe Galphimia glauca, Apis, Kalium bichromicum, Marum verum und Verbascum besänftigen gereizte Schleimhäute, wirken abschwellend und lindern damit Schnupfensymptome und allergische Atemwegsbeschwerden. Apis und Galphimia glauca haben zudem eine hautberuhigende Wirkung bei Juckreiz und allergischen Hautausschlägen. Für Galphimia glauca wurde in klinischen Untersuchungen eine Wirksamkeit insbesondere bei Pollinosis nachgewiesen (1, 2, 3).

Das harmonische Zusammenwirken der bewährten natürlichen Bestandteile stärkt die Selbstheilungskräfte. Durch homöopathische Reize wird die Überreaktion des Körpers auf Allergene gedämpft, ohne müde zu machen. Contrallergia Hevert Heuschnupfentropfen oder -tabletten stellen auch eine sinnvolle Ergänzung zu Antihistaminika dar, die im Akutfall zur Behandlung eingesetzt werden. Studien haben gezeigt, dass der Einsatz an konventioneller Medizin durch Einnahme von homöopathischen Mitteln deutlich reduziert werden kann (4).

Unterschied zu Antihistaminika: macht nicht müde

Bei akuten Zuständen sollte der Patient alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 12x täglich, 5–10 Tropfen einnehmen. In der chronischen Behandlung verordnet man 1–3x täglich 5–10 Tropfen. Für die Tabletten gilt: alle halbe bis ganze Stunde, höchstens 6x täglich, eine Tablette im Mund zergehen lassen. In der chronischen Verlaufsform entsprechend 1–3x täglich eine Tablette. Die Tabletten sind für Kinder ab 6 Jahren zugelassen.

Ein frühzeitiger Therapiebeginn in den Wintermonaten vor dem Auftreten des ersten Pollenfluges kann hilfreich sein. Hierdurch kann die Symptomausprägung zum Saisonbeginn positiv beeinflusst werden.

Ein weiteres Plus der homöopathischen Therapie mit Contrallergia Hevert: Da im Gegensatz zu klassischen Antihistaminika Contrallergia Hevert Heuschnupfentropfen und -tabletten nicht müde machen, ist Autofahren und das Bedienen von Maschinen während der Einnahmedauer unbedenklich möglich.
Begleitmaßnahmen wie Salzwasserspülungen mit physiologischer Salzlösung der Nase schwemmen Allergene aus und besänftigen die gereizten Schleimhäute.

Ganzheitsmedizin setzt auf Umstimmung und verbesserte Selbstregulation

Die Naturheilkunde verfügt über ein breites Repertoire an ganzheitlichen Konzepten zur Behandlung der Allergiebereitschaft – je nach Praxisschwerpunkt kommen ganz unterschiedliche Verfahren zum Einsatz.

Die orthomolekulare Medizin setzt auf Mikronährstoffe, die das Immunsystem modulieren können: z. B. Vitamin C und Vitamin D, sowie Mineralstoffe, die bei Überreaktionen von Schleimhäuten dämpfend wirken können wie Calcium, Zink und Magnesium (5). Weitere klinische Studien werden nötig sein, um endgültige Therapieempfehlungen abgeben zu können. In jedem Fall sollte eine gesunde, ausgewogene Ernährung unter Berücksichtigung potentieller Kreuzallergien (bestimmte Obst- und Gemüse- oder Getreidesorten sowie Nüsse) eingehalten werden. Auch eine Darmsanierung bzw. Symbioselenkung oder Mikrobiomsteuerung, etwa durch Prä- und Probiotika, kann Teil einer ganzheitlichen Therapie der Pollinosis sein (5).

In schweren oder therapieresistenten Fällen kann eine Hyposensibilisierung angezeigt sein. Insbesondere wenn das Meiden der Allergene langfristig nicht möglich ist, sollte über eine solche Maßnahme nachgedacht werden. Die subkutane Hyposensibilisierung ist gut evaluiert, gilt aber als umstritten: für die Patienten ist sie oft unangenehm und belastend sowie mit dem Risiko schwerer akuter allergischer Reaktionen verbunden. Auch orale Immuntherapien bergen das Risiko schwerer allergischer Reaktionen (6). Ein ganz neuer Ansatz ist die epicutane Hyposensibilisierung, bei welcher das Allergen nur oberflächlich auf die Haut gegeben und nicht injiziert oder aufgenommen wird. Hierbei können zwar Hautreaktionen auftreten, schwerwiegende allergische Reaktionen sind jedoch deutlich seltener (7).

Akut wie Akupunktur – was bei Bedarf noch hilft

Im Akutfall kann Akupressur/Akupunktur (symptomatisch Di 4, Di 11, Di 20, Ma 36, Bl 40, Lu 7, Gb 20, Lg 26) eine allergische Rhinitis mildern (8), auch Injektionen in die genannten Punkte mit homöopathisch aufbereiteter Ameisensäure, beispielsweise Heweformica, können eine Umstimmung des Organismus bewirken. Bei asthmatischen Beschwerden bieten sich zu diesem Zweck folgende Akupunkturpunkte an: Bl 13, Lu 1, MP 6, LG 7, Lg 14, Di 11, He 7, Ma 40. Atemübungen sollten dem Patienten aufgezeigt werden, um ihm ein eigenes „Werkzeug“ und damit etwas Sicherheit in die Hand zu geben. Bewusstes Atmen, während eines Asthma-Anfalles im Kutschersitz (Oberkörper nach vorn gebeugt), Lippenbremse (gegen den Widerstand der gespannten Lippen ausatmen) oder Torwartstellung (Hände bei vorgebeugtem Oberkörper auf Oberschenkel abgestützt) unterstützen die Atemhilfsmuskulatur und wirken einer weiteren Überblähung der Lungen entgegen (9). Außerdem sollten Allergikern Entspannungsübungen aufgezeigt werden, um das vegetative Nervensystem zu beruhigen und eine von Grund auf angespannte nervliche Verfassung wieder auszugleichen, denn auch ein überreiztes Nervensystem kann Allergien und atopische Erkrankungen fördern (10,11). Zusätzlich zu Entspannungsübungen bietet sich bei nervösen Störungen oder Unruhe die Behandlung mit Calmvalera Tropfen oder Tabletten an, für kleinere Kinder eignen sich Calmvalera Globuli .

Präventive Maßnahmen wie gründliche Raumhygiene, häufiges Staubsaugen und Bodenwischen, Pollenschutzgitter an den Fenstern, spezielle „glatte“ Bettwäsche u. a. sind vor allem in der Allergiesaison sehr wichtig. Ein Lüften der Wohnung sollte möglichst nur frühmorgens („Stadtbewohner“) oder spätabends („Landbewohner“) erfolgen, um ein vermehrtes Eindringen der Pollen in die Wohnung zu vermeiden – die tageszeitliche Konzentration und Verteilung der Pollen unterscheidet sich nämlich in unterschiedlichen Regionen (12). Last but not least: Eine besonders effektive frühzeitige Prävention von Allergieneigungen allgemein ist das Stillen Neugeborener über mindestens sechs Monate (13).

Quellen:

  1. Sharma A et al, Multidisciplinary Investigations on Galphimia glauca: A Mexican Medicinal Plant with Pharmacological Potential, Molecules 2018, doi.org/10.3390/molecules23112985
  2. Lüdtke R et al, A meta-analysis of homeopathic treatment of pollinosis with Galphimia glauca Wien Med Wochenschr.1997 PMID: 9381725
  3. https://www.aerzteblatt.de/archiv/285/Pollenallergie
  4. Securvita-studie zur homöopathie: Layout 1 (securvita.de)
  5. Pollenallergie eindämmen mit Mikronährstoffmedizin https://www.vitamindoctor.com/gesund-werden/hals-nase-ohren/heuschnupfen (Siehe Origininalquellensammlung am Ende des Artikels)
  6. Chu DK et al, Oral immunotherapy for peanut allergy (PACE): a systematic review and meta-analysis of efficacy and safety. Lancet 2019 DOI: 10.1016/S0140-6736(19)30420-9
  7. Hyposensibilisierung - Allergieinformationsdienst
  8. Taw MB et al, Acupuncture and allergic rhinitis. Curr Opin Otolaryngol Head Neck Surg 2015 Jun; DOI: 10.1097/MOO.0000000000000161
  9. https://www.daab.de/atemwege/atemuebungen/
  10. Theoharis C et al, The impact of psychological stress on mast cells - ScienceDirect, Published: July 16, 2020 DOI: https://doi.org/10.1016/j.anai.2020.07.007
  11. Ninabahen DD et al, Stress and Allergic Diseases. Immunol Allergy Clin North Am. 2011 Feb; DOI: 10.1016/j.iac.2010.09.009
  12. Pollenallergie: richtig lüften https://www.hkk.de/themen/allergie/pollenallergie-richtig-lueften
  13. Oddy WH, Breastfeeding, Childhood Asthma, and Allergic Disease. Epub 2017 May 19. DOI: 10.1159/000457920

Pflichtangaben

Contrallergia Hevert Heuschnupfentabletten Zusammensetzung: 1 Tablette enthält: Apis D4 25 mg, Galphimia glauca D4 45 mg, Kalium bichromicum D6 20 mg, Marum verum D4 10 mg, Verbascum D2 10 mg. Sonstige Bestandteile: Lactose, Magnesiumstearat. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Besserung der Beschwerden bei allergisch bedingtem Schnupfen, z.B. Heuschnupfen. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Bienengift und Chrom, Kinder unter 6 Jahren. Nebenwirkungen: Es können Hautreaktionen auftreten. Zul.-Nr. 95116.00.00. Packungsgrößen: 50, 100 Tabletten.
Contrallergia Hevert Heuschnupfentropfen Zusammensetzung: 10 g Tropfen enthalten: Apis D4 1,97 g, Galphimia glauca D4 2,96 g, Kalium bichromicum D4 1,07 g, Marum verum D4 0,99 g, Verbascum D1 0,99 g. Sonstige Bestandteile: Ethanol 30% (m/m). Enthält 42 Vol.-% Alkohol. Anwendungsgebiete: Die Anwendungsgebiete leiten sich von den homöopathischen Arzneimittelbildern ab. Dazu gehören: Besserung der Beschwerden bei allergischem Schnupfen. Gegenanzeigen: Bienengift- und Chromüberempfindlichkeit. Nebenwirkungen: In Einzelfällen Hautreaktionen. Zul.-Nr. 6887658.00.00. Packungsgröße: 100 ml Tropfen.

Hevert wurde von der Wirtschaftszeitschrift Capital als innovativstes Unternehmen Deutschlands 2021 ausgezeichnet.
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