Hewedolor Procain 2% seit Juli wieder uneingeschränkt lieferbar

Der allgemeine Lieferengpass von Procain-Präparaten auf dem deutschen Markt in 2019/2020 ist überwunden. Grund für den Engpass war, dass der bisherige Hersteller des Wirkstoffs Procainhydrochlorid die Produktion eingestellt hatte. Die Erteilung der Produktionsgenehmigung eines neuen Wirkstoffherstellers kostete Zeit. Hevert-Arzneimittel konnte den Markt bis Anfang 2020 mit Lagerbeständen von Hewedolor Procain 2% beliefern und so die Arzneimittelversorgung mit diesem wichtigen Lokalanästhetikum sicherstellen. Seit Juli 2020 ist Hevert nun mit Hewedolor Procain 2% wieder uneingeschränkt lieferfähig, da dem neuen Wirkstoffhersteller die Zulassung zur Produktion von Procainhydrochlorid erteilt wurde.

In 2019 und Anfang 2020 gab es bei allen deutschen Arzneimittelherstellern von Procain-Injektionslösungen Lieferschwierigkeiten, da der bisherige Hersteller des Wirkstoffes Procainhydrochlorid in Pharmaqualität die Produktion eingestellt hatte. Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) musste einem neuen, qualifizierten Wirkstoffhersteller erst die Zulassung für die Produktion erteilt werden. Viele deutsche Arzneimittelhersteller waren bereits ab Mitte 2019 mit Procain-Präparaten lieferunfähig. Hevert-Arzneimittel hingegen konnte den Markt noch bis Anfang 2020 mit seinem Lagerbestand bedienen und so die Arzneimittelversorgung mit diesem wichtigen Lokalanästhetikum in Deutschland sicherstellen. Anfang 2020 lagen dann die vollständigen Unterlagen für die Genehmigung für den neuen Wirkstoffproduzenten vor, sodass das BfArM sämtliche vollständig eingereichten Anträge der deutschen Arzneimittelhersteller wieder bearbeiten konnte.

Bei Hewedolor Procain 2% handelt es sich um ein seit Jahrzehnten bewährtes Neuraltherapeutikum, das nun wieder uneingeschränkt verfügbar ist.

Hewedolor Procain 2%:

10 Ampullen
100 Ampullen

PZN 03919815
PZN 03919821

Pflichtangaben

Hewedolor Procain 2% i.c. Zusammensetzung: 1 Ampulle zu 2 ml enthält: Procainhydrochlorid 40 mg. Sonstige Bestandteile: Natriumchlorid, Salzsäure 25% (m/m), Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Zur Anwendung im Rahmen neuraltherapeutischer Anwendungsprinzipien. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen Lokalanästhetika vom Ester-Typ, Benzoesäure (Parabene), Sulfonamide. Mangel an Pseudocholinesterase. Intraarterielle, epidurale oder spinale Injektion. Nebenwirkungen: EKG-Veränderungen (T-Welle abgeflacht, ST-Strecke verkürzt), Blutdruckabfall bei relativer Überdosierung. Zentralnervöse Störungen wie Missempfindungen um den Mundbereich, Unruhe, Bewusstseinsstörungen, Krampfanfälle bei relativer Überdosierung. Allergische Reaktionen in Form von Urtikaria, Ödem, Bronchospasmus, Atemnotsyndrom und Kreislaufreaktionen sind selten. Lokale allergische Reaktionen in Form einer Hautentzündung mit Hautrötung, Juckreiz bis zur Blasenbildung. Tachyphylaxie. Zul.-Nr. 6942943.00.00.

Hevert wurde von der Wirtschaftszeitschrift Capital als innovativstes Unternehmen Deutschlands 2021 ausgezeichnet.
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