Ministerin zu Besuch im Hevert-Kinderhaus

Nach Ministerin Eveline Lemke besuchte nun Irene Alt, Ministerin für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen, den Arzneimittelhersteller Hevert am Firmenhauptsitz in Nussbaum. Der Besuch stand unter dem Motto „Beruf und Familie”. Vor Ort verschaffte sich die Ministerin einen Einblick in die unterschiedlichen Angebote von Hevert, die eigenen Mitarbeiter bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu unterstützen. Mit dabei auch ihre Abteilungsleiterin Brigitta Dewald-Koch und die Kreisbeigeordnete Gerlinde Huppert-Pilarski.

Vor dem Hevert-Kinderhaus: (v.l.) Marcus Hevert, Irene Alt, Stephanie Schmitz und Gerlinde Huppert-Pilarski.

Krönung des Konzepts zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie war die Eröffnung des Hevert-Kinderhauses im Herbst 2014, in welchem seitdem Kinder und Enkelkinder von Hevert-Mitarbeitern ganztägig oder in den Ferien betreut werden können. Mit viel Liebe zum Detail wurde dieses Haus eingerichtet. Ein großer Gruppenspielraum, ein Schlaf- und Ruhebereich, eine komplette Küche, kindgerechte sanitäre Anlagen – an alles wurde gedacht. Davon konnten sich die Ministerin und ihre Begleiterinnen vor Ort überzeugen.

„Als Vater einer Tochter erfährt man häufig, welche Schwierigkeiten Eltern haben, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen“, erläuterte Geschäftsführer Marcus Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel, die Entscheidung zum Bau eines eigenen Kinderhauses. „Die private Kinderbetreuung fällt unerwartet aus und auch die vielen Wochen Schulferien sind eine logistische Herausforderung: Ferienzeiten und geschlossene Kindergärten stellen berufstätige Eltern immer wieder vor die Herausforderung, die Betreuung ihrer Kinder zu organisieren. Als familienfreundliches Unternehmen möchte Hevert-Arzneimittel alle berufstätigen Eltern und auch Großeltern darin unterstützen, dass ihre Kinder und Enkelkinder zu einem gesunden, fröhlichen, aktiven, wissbegierigen, selbstbewussten, selbstständigen und sozial kompetenten Menschen heranwachsen."

Die Betreuung der Kinder übernimmt ab November 2015 Erzieherin Miriam Kistner. Mit ihrer Unterstützung kann das Unternehmen eine ganzjährige Regelbetreuung und Kinderprogramme für Ferienzeiten anbieten.

Umfangreiche Teilzeitmodelle sowie individuelle Homeoffice-Regelungen ergänzen das Familienkonzept. „Es kann natürlich nicht sein, dass während dem Arbeiten im Homeoffice parallel die Kinder betreut werden. Das wird nicht funktionieren“, so Stephanie Schmitz, Leiterin der Abteilung Company Services. „Dennoch sind Mutter oder Vater nach getaner Arbeit schneller für die Kinder erreichbar, der häufig längere Heimweg entfällt.“

„Wir versuchen unseren Mitarbeitern die Rahmenbedingungen für ihre Arbeit bei Hevert so angenehm wie möglich zu gestalten”, sagte Marcus Hevert. Auch für die Mitarbeiter vor Ort bietet der Arzneimittelhersteller Leistungen an, die für die Ministerin nicht selbstverständlich sind. Täglich werden alle Mitarbeiter mit Wasser, Kaffee, Tee und biologisch angebautem Obst- und Gemüse versorgt – und das kostenlos.