Klimaschutz in der Grundschule

Eine Klimaschutzkonferenz für Grundschüler? – Hevert-Arzneimittel sponserte im März schon im zweiten Jahr in Folge Klima-Aktionstage für die Drittklässler der Grundschule Monzingen. An drei Schultagen waren die Experten des Umwelt-Campus Birkenfeld vor Ort. Die Kinder lernten bei interaktiven Aktionen, was es mit dem Klimawandel auf sich hat und was jeder einzelne tun kann, um das Klima zu schützen und den Klimawandel zu stoppen.

Mit Spaß bei der Sache: Das Ifas-Team, Marcus Hevert, Geschäftsführer Hevert-Arzneimittel, und die Drittklässler der Grundschule Monzingen.

Bereits seit 2008 betreut die Grundschule in Monzingen aktiv die Umsetzung von Klimaschutz-Projekten. Dabei hat die Schule mit Hevert-Arzneimittel einen starken Partner und Förderer an ihrer Seite. „Wir merken, dass diese Aktionen etwas bringen“, erzählt Schulleiterin Petra Kohrs. „Wir haben in allen Klassen Energiedetektive, die abwechselnd zum Beispiel darauf achten, dass Elektrogeräte richtig ausgeschaltet, das Licht aus oder der Wasserhahn abgedreht sind. Den Kindern macht das Spaß und sie gehen auch zu Hause auf die Suche nach Energieräubern.“

Was bedeutet eigentlich Klimawandel?

Bei der diesjährigen Klimaschutzkonferenz vermittelte das Team des Umwelt-Campus, genauer des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), den dritten Klassen der Grundschule Monzingen an drei Tagen anwendbares Wissen zum Klimaschutz. In einem Rollenspiel konnten die Kinder nachvollziehen, was der Klimawandel bewirkt: Ein Kind nimmt dabei die Rolle der Erde ein und immer dann, wenn durch neue Erfindungen des Menschen mehr Treibhausgase entstehen, wird ihm eine weitere Jacke angezogen. Der „Erde“ wird hierbei ziemlich warm. Hauptsächlich beschäftigten sich die Kinder mit dem Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2). Sie lernten aber auch, dass das CO2 noch weitere „Geschwister“ hat, die ebenfalls zur Klimaerwärmung beitragen.

Energiesparen durch Elektroautos

Mona Dellbrügge vom IfaS zeigt den Kindern, wie das Elektroauto mit Strom „betankt“ wird.

Mona Dellbrügge und Jana Gimbel vom IfaS erklärten den Kindern, wie ein Elektroauto dabei helfen kann, den CO2-Ausstoß im Straßenverkehr zu verringern. Dazu durften die Kinder das Auto, mit dem die Klima-Experten angereist waren, aus der Nähe betrachten. Die Kinder stellten viele neugierige Fragen. „Ist das ein Hybrid?“, will Noah wissen. Mona Dellbrügge bestätigte seine Vermutung und erklärte den Kindern was ein Hybridfahrzeug ist – ein Auto das mit einem Elektromotor betrieben wird, aber auch noch einen anderen Motor hat, meist einen klassischen Verbrennungsmotor mit Benzin. Marcus Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel, interessierte besonders die Reichweite des Autos bei reinem Elektrobetrieb. „Wir haben ja selbst einen E-Golf, den unsere Mitarbeiter für kurze Fahrten nutzen. Mehr als 150 km weit kommt man rein mit dem elektrischen Antrieb allerdings noch nicht.“ Auch das vom Umwelt-Campus vorgestellte Fahrzeug schafft nicht mehr Kilometer.

Was sind erneuerbare Energien?

„Mit was für einem Strom wird das Elektroauto denn betankt?“, war ebenfalls eine Frage der Kinder. Der Strom für das Elektroauto sollte natürlich aus erneuerbaren Energiequellen stammen, aber was genau ist das? Die Kinder lernten, welche Möglichkeiten es gibt, umweltschonend Energie aus Wind, Wasser und Sonne in Strom umzuwandeln. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach der Grundschule Monzingen wurde hierbei ebenfalls thematisiert.

Klimaneutralität

Auch Hevert-Arzneimittel legt Wert auf einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Neben erneuerbaren Energien spielt dabei das Thema Klimaneutralität eine große Rolle. Hierbei sollen verursachte Schadstoffemissionen durch Umweltprojekte ausgeglichen werden. „Bei der Führung eines wirtschaftlichen Unternehmens wird natürlich Energie verbraucht. Das ist nicht zu vermeiden. Wir tun aber viel dafür, den CO2-Ausstoß gering zu halten und durch Umweltprojekte zu neutralisieren“, erklärt Marcus Hevert. Eines dieser Projekte ist das Ausrichten von klimaneutralen Events. Das bedeutet, dass die CO2-Menge, die durch die Anreise von Gästen und deren Unterbringung entsteht, durch das Pflanzen von Bäumen ausgeglichen wird. Hevert unterstützt dabei das Projekt Plant-for-the-Planet, das vom damals neunjährigen Felix Finkbeiner ins Leben gerufen wurde. Bereits Kinder, wie Felix oder die Schüler der Grundschule Monzingen, können also Großes erreichen – für eine bessere Welt und Zukunft.