Klimaschutz im Klassenzimmer

Das Klima schützen, den Klimawandel stoppen und gleichzeitig Energiekosten in der Schule und zu Hause einsparen – das lernten die Drittklässler der Grundschule Monzingen am 15. und 16. Februar bei der von Hevert-Arzneimittel initiierten Kinderklimaschutzkonferenz. An zwei Schultagen waren die Experten des Umwelt-Campus Birkenfeld vor Ort und vermittelten den Kindern spielerisch, was es mit dem Klimawandel auf sich hat und wie sich Energie einsparen lässt.

Mit Spaß bei der Sache: Marcus Hevert, Lehrer und Schüler der dritten Klassenstufe der Grundschule Monzingen bei der Kinderklimaschutzkonferenz.

Gleich ein ganzes Team an Mitarbeitern des Umwelt-Campus, genauer des Instituts für angewandtes Stoffstrommanagement (IfaS), gestaltete mit den Drittklässlern der Grundschule zwei Tage für eine klimafreundliche Zukunft. Durch die aktive Einbindung bei Gruppenarbeiten und zahlreichen Experimenten wurde das Thema praxisorientiert in die Klassenzimmer transportiert und altersgerecht vermittelt.

„Wir sind froh, dass die Schule dieses Angebot umsetzt. Wir werden solche und ähnliche Aktionen auch weiterhin unterstützen, denn mit einer gezielten Unterrichtung zum Klimaschutz kann man nicht früh genug anfangen“ erklärte Marcus Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel.

Was ist eigentlich CO2?

Mit dieser Frage beschäftigten sich die Schüler gleich zu Beginn der Kinderklimaschutzkonferenz. Anschaulich erklärte das Team um Jochen Meisberger und Mona Dellbrügge vom IfaS, wie die CO2-Decke um unsere Erde wächst und zu einer zunehmenden Erwärmung beiträgt. Doch wie kann man etwas veranschaulichen, ein Gas, was man gar nicht sehen kann? Hier war Teamarbeit gefragt: Erst Essig in eine Flasche füllen, dann ein Päckchen Backpulver in einen Luftballon rieseln lassen und dann den Ballon mit Inhalt über der Flaschenhals ziehen. Durch die Reaktion von Backpulver und Essig wird CO2 freigesetzt und zwar in ausreichender Menge um den Luftballon aufzublähen.

Wärmebildkamera im Einsatz

Experiment mit Essig, Backpulver und einem Luftballon.

Marcus Hevert, verfolgte im Anschluss interessiert die Arbeit der Umweltschützer auf dem Schulhof. Mit Hilfe einer Wärmebildkamera wurde das Schulgebäude von außen unter die Lupe genommen. Detailliert erklärte Jochen Meisberger die verschiedenen Farben auf dem Monitor. Deutlich war zu sehen, wo am Gebäude ein Wärmeverlust auftrat. „So eine Kamera könnte ich auch für Fenster, Türen und mein Dach zu Hause gebrauchen“, erklärte Marcus Hevert schmunzelnd.

Schule mit Weitblick

Klimaschutz ist eine der bedeutendsten Aufgaben unserer Zeit. Eine wichtige Rolle nehmen hier die Kinder und Jugendlichen als „Erwachsene von Morgen“ ein. Denn sie sind es, die von den Folgen des Klimawandels betroffen sein werden. Der Gedanke ist für die Grundschule in Monzingen nichts Neues: Dieser Bildungsansatz wird bereits seit dem Jahr 2008 umgesetzt. Dabei hat die Monzinger Schule mit Hevert-Arzneimittel einen starken Partner und Förderer an ihrer Seite.

Ziel ist die Sensibilisierung der Schüler für die Bedeutung der Natur. Dies zeigt sich unter anderem sowohl in einer wöchentlichen Klimaschutz-AG als auch der Teilnahme an außerschulischen Veranstaltungen und Aktionen. Heizungs-, Licht- und Wasserdetektive sind in den Klassen im Einsatz und achten genau darauf, dass alle Computer nach dem Unterricht heruntergefahren werden, das Licht bei Verlassen des Klassenzimmers ausgeschaltet wird, kein Wasserhahn läuft oder tropft und vor allem die Heizung abgedreht wird, bevor die Fenster zur Stoßlüftung geöffnet werden.

Seit Jahren setzt sich auch Hevert-Arzneimittel aktiv für Umweltschutz und umweltverträgliches Wirtschaften ein. Eine eigene Photovoltaikanlage auf dem Dach des hochmodernen Pharmagebäudes, die Teilnahme am Projekt EffCheck zur Steigerung der Ressourceneffizienz im Unternehmen, die Umstellung von Produktpackungen und Beipackzettel auf FSC Mix Papier umgestellt oder die Nutzung des GoGreen-Versandservice der Deutschen Post / DHL sind nur einige anschauliche Beispiele hierfür.