Homöopathieforscher zu Gast bei Hevert-Arzneimittel

Am Donnerstag, den 05. Dezember 2013 hielt Privatdozent Dr. Stephan Baumgartner, einer der bekanntesten deutschsprachigen Homöopathieforscher, einen Vortrag zum wissenschaftlichen Stand der Grundlagenforschung Homöopathie am Hevert-Firmensitz in Nussbaum. Hevert-Arzneimittel nimmt diese Veranstaltung zum Startschuss des eigenen Engagements in diesem Bereich.

PD Dr. Stephan Baumgartner zu Gast bei Hevert-Arzneimittel mit einem Vortrag zum Stand der Grundlagenforschung Homöopathie.

Baumgartner studierte Physik, Mathematik und Astronomie an der Universität Basel. Seit der Promotion in Umweltnaturwissenschaften an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETHZ), Schweiz, zählt die Grundlagenforschung im Bereich Homöopathie zu einem seiner Forschungsschwerpunkte. Darunter fallen Theorien zu Natur und Wirksamkeit homöopathischer Präparate sowie Laboruntersuchungen homöopathisch potenzierter Substanzen.

Homöopathie erregt immer wieder die Gemüter. Hinterfragt werden dabei regelmäßig die Mechanismen der Verdünnung und das Ähnlichkeitsprinzip. „Es gibt eine ganze Reihe von qualitativ hochwertigen Untersuchungen, aber auch immer noch sehr viele offene und ungeklärte Fragen“, so Baumgartner. „Gerade diese Tatsache macht das Forschungsgebiet für mich so interessant.“

Physiker PD Dr. Stephan Baumgartner

Doch was viele nicht wissen: In theoretischen Modellen und experimentellen Ansätzen wird seit Jahren der Wirkmechanismus, d. h. die hinter der Wirkung von homöopathischen Arzneistoffen stehenden Prinzipien, untersucht – mit durchaus positiven Resultaten. Daneben existieren mittlerweile circa 300 klinische Studien, von denen eine Vielzahl ebenfalls positiv verlaufen ist und die Wirksamkeit der untersuchten homöopathischen Arzneimittel belegt.

Das Familienunternehmen Hevert-Arzneimittel setzt sich seit Jahrzehnten selbst aktiv für die Naturheilkunde und die Homöopathie ein. Der Besuch Baumgartners ist ein weiterer Schritt dabei, das Gebiet homöopathischer Grundlagenforschung in Zukunft noch stärker in den Fokus zu rücken. „Aufgabe der Homöopathieforschung muss es aus unserer Sicht auch in den nächsten Jahren sein, Beweise, die für die Wirksamkeit sprechen, mit geeigneten Theorien erklärbar zu machen“, erklärt Mathias Hevert, geschäftsführender Gesellschafter. „Aktuell prüfen wir, wo und wie Hevert selbst das Thema mehr voranbringen kann. Wir sind fest in der Homöopathie verwurzelt. Die wissenschaftliche Absicherung dieser Therapierichtung ist für uns deshalb Herzenssache.“


Weiterführende Informationen:

Homöopathieforschung

Universität Bern: Institut für Komplementärmedizin

Universität Witten/Herdecke