Hevert spendet Laptops für Schüler

Nach den Schulschließungen Ende März sollte auf einen Schlag der komplette Schulunterricht digital funktionieren. Aber wie, wenn die technische Ausstattung im Elternhaus unzureichend ist? Hevert-Arzneimittel bot Hilfe an und spendete 18 Laptops für bedürftige Familien in der Region.

Am 8. Juni überreichte Marcus Hevert (l.), Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel, weitere Laptops an Gökhan Demirdag von der Kreisverwaltung Bad Kreuznach.

„Man kann nicht einfach davon ausgehen, dass jedes Elternhaus technisch gut ausgestattet ist oder es sich leisten kann, einfach so weitere Laptops oder Tablets anzuschaffen“, erklärt Marcus Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel und selbst Vater von zwei Töchtern. Da Hevert erst vor Kurzem die Firmentechnik am Hauptsitz in Nussbaum auf den neuesten Stand gebracht hatte, wurden diverse, noch voll funktionstüchtige Laptops nicht mehr genutzt. Bei einem Gang durch die leeren Büros sei ihm dann solch ein Stapel ungenutzter Laptops ins Auge gefallen.

Er wandte sich kurzentschlossen an die Kreisverwaltung Bad Kreuznach und bot die Laptops als Spende an. Das Team rund um Gökhan Demirdag vom Referat 61 Gebäudemanagement und Schulen – Schul-IT nahm die Spende dankend an. Die ersten zehn Laptops wurden bereits am 30. April überreicht, für acht weitere bestellte Hevert noch passende Netzteile. Die Laptops werden in Absprache mit Schulen und Direktionen im Kreis an bedürftige Familien und Schüler verteilt.

Homeschooling – Eine Herausforderung für die ganze Familie

Deutschlands Schulen werden in den kommenden Wochen schrittweise wieder geöffnet. Das lässt viele Eltern aufatmen, die seit März neben Beruf und Haushalt auch eine adäquate Unterstützung ihrer Kinder im Homeschooling organisierten.

„Homeschooling ist eine enorme Herausforderung für die ganze Familie“, weiß auch Mathias Hevert, Co-Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel, aus eigener Erfahrung zu berichten. Bei dem Vater zweier Kinder spielte sich der Unterricht in den vergangenen Wochen im Kinderzimmer, Arbeitszimmer oder auf dem Küchentisch ab, meist mit Mama oder Papa als Motivator, Coach und Mentor in direkter Reichweite. „Für den Lernerfolg der Kinder ist der Zugang zur digitalen Welt gerade in dieser Zeit ein Muss. Ohne die richtige Hardware funktioniert das natürlich nicht. Wir hoffen, durch die gespendeten Laptops einen kleinen Beitrag für Kinder aus finanzschwachen Familien geleistet zu haben.“

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