Hevert-Cup soll Kinderwunsch erfüllen

Wieder Kind sein dürfen trotz Leukämie – mit dem vierten Hevert-Cup am 26. Mai wird in diesem Jahr eine Familie aus der Nahe-Region unterstützt. Der Gesamterlös des Turniers wird über den Förderverein Lützelsoon an Lukas gespendet.

Lukas träumt von einem eigenen Kinderzimmer.

„Gemeinsam Gutes tun“ lautet wie immer das Motto zum Hevert-Cup. Das Benefiz-Fußballturnier von Hevert-Arzneimittel geht an Fronleichnam, Donnerstag den 26. Mai, auf dem Sportgelände des VfL Nussbaum in die vierte Runde. Mit dem Erlös möchte das Nussbaumer Familienunternehmen über den Förderverein Lützelsoon gemeinsam mit den teilnehmenden Firmenmannschaften und allen Besuchern in diesem Jahr einen an Leukämie erkrankten Jungen aus der Nahe-Region unterstützen.

Lukas ist sechs Jahre alt und kämpft tapfer gegen den Blutkrebs an. Eine emotionale Ausnahmesituation für die ganze Familie. Häufige Fahrten in die weitentfernte Klinik nach Homburg zur ambulanten Chemotherapie gehören bei dem Jungen zur Tagesordnung. Seine Eltern tragen hohe Auslagen, lassen aber nichts unversucht, Lukas Therapie voranzutreiben.

Aktuell arbeitet die Familie auch daran, das eigene Zuhause umzugestalten. Lukas soll so endlich ein eigenes Zimmer bekommen. Im Moment teilt er sich ein Kinderzimmer mit seinen beiden jüngeren Geschwistern. Die Familie steckt noch mitten in den Anbauroharbeiten, um ausreichend Platz zu schaffen.

„Mit dem Erlös des Hevert-Cups 2016 möchten wir von Hevert-Arzneimittel Lukas und seine Familie unterstützen“, erklärt Sarah Hevert, Gesellschafterin von Hevert-Arzneimittel und Erste Vorsitzende der Hevert-Foundation. „Ein eigenes Zimmer zum Spielen, als Rückzugsort oder Ruheinsel ist für viele Kinder selbstverständlich. Lukas können wir damit einen großen Wunsch erfüllen.“

Der Förderverein Lützelsoon ist Mitglied im Dachverband Deutsche Leukämie-Forschungshilfe (DLFH). Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Familien, die durch die Krebserkrankung ihres Kindes ein schweres Schicksal erleiden, helfend unter die Arme zu greifen – sei es finanziell oder mittelbar durch Unterstützung der behandelnden Kliniken und Krankenhäuser.