Girls‘ und Boys‘ Day 2016 bei Hevert-Arzneimittel

Zum Girls‘ und Boys‘ Day 2016 tauschten zehn Mädchen und vier Jungen zwischen 13 und 16 Jahren ihre Schulklassen gegen einen Schnuppertag bei Hevert-Arzneimittel. Statt Mathe und Deutsch erwartete die Schüler am 28. April ein Einblick in vermeintlich typische Frauen- und Männerberufe beim Naturheilkundespezialisten in Nussbaum.

So viele Schüler wie noch nie: Zehn Mädchen und vier Jungen verbrachten den Girls‘ und Boys‘ Day 2016 bei Hevert-Arzneimittel

Die Qualitätskontrolle bekam Unterstützung von Amelie. Die Schülerin besucht die zehnte Klasse eines Gymnasiums und freute sich über die Gelegenheit, die Tätigkeiten einer Chemielaborantin kennenzulernen. „Ich habe zwar noch keinen konkreten Berufswunsch, könnte mir aber schon vorstellen, später einmal eine Ausbildung oder sogar ein Studium in Richtung Chemie oder Laborwesen zu machen“, erzählte Amelie. Bei dem Pipettieren von verschiedenen Volumina Wasser waren bei ihr Genauigkeit und exaktes Arbeiten gefragt. „Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, hier selbst mal mit den Präzisionsgeräten eines Labors arbeiten zu können.“

Im Labor war exaktes Arbeiten gefragt.

Ganz in der Nähe der Laborräume durften gleich drei Schüler mehr über die Herstellung der Arzneimittel erfahren. Sophia packte in der Abfüllung und Verpackung von Tabletten mit an. „Zu sehen, wie die Medikamente verpackt werden, fand ich sehr interessant“, berichtet die 15-jährige Schülerin, die eigentlich gerne eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement anfangen möchte. Bei der Verpackung musste sie darauf achten, dass in der Maschine immer ausreichend Verpackungsmaterial einliegt. Beipackzettel und Umkartons dürfen nicht ausgehen. „Die fertig verpackten Arzneimittel musste ich dann nur noch in einen großen Karton einsortieren.“ Auch Niko und Selina durften den Tag in den Produktionsräumen von Hevert verbringen. Der 14-jährige Niko durfte das Berufsfeld eines Pharmakanten kennenlernen, Selina verbrachte den Tag in der Fachabteilung Qualifizierung und Validierung. Eine Qualifizierung bzw. eine Validierung ist ein dokumentierter Nachweis, dass alle zur Herstellung und Prüfung von Arzneimitteln eingesetzten Räume, Anlagen und Verfahren für ihre Zwecke geeignet sind. Selina durfte somit die gesamte Produktion kennenlernen. „Ich wollte immer schon mal wissen, wie Arzneimittel hergestellt werden. Deshalb habe ich mich auch für den Girls‘ Day bei Hevert beworben“, erklärt die Schülerin. Sie ist eine der wenigen, die schon jetzt einen konkreten Berufswunsch hat. „Ich möchte einmal Chemielaborantin werden“, da ist sie sich sicher.

In der Logistik ging es für Lara erst mal auf großes Gerät. Mit dem Gabelstapler zeigten ihr die Hevert-Mitarbeiter, wo und wie die Paletten mit den fertig verpackten Arzneimitteln eingelagert werden. Später durfte sie in der Kommissionierung selbst Hand anlegen. „Das Bearbeiten von Aufträgen hat mir besonders Spaß gemacht. Ich konnte beim Zusammenstellen der verschiedenen angeforderten Arzneimittel helfen und diese dann auch für den Versand verpacken.“ Ebenfalls im Logistikzentrum in der Haystraße, Bad Sobernheim, war Marlin in der Fachabteilung Zentraleinkauf aktiv. „Wir haben eine Rohstoffbestellung für ein Hevert-Präparat bei einem Lieferanten in Auftrag gegeben und uns um die Bestellung von Berufskleidung für die Büromitarbeiter gekümmert.“ Einen Berufswunsch hat der Siebtklässler noch nicht, aber der Tag im Zentraleinkauf hat ihm gut gefallen.

Jason und Christian verbrachten den Tag ebenfalls in verschiedenen Büroräumen des Arzneimittelherstellers. Jason, der eigentlich gerne Kfz-Mechatroniker werden möchte, unterstützte die Kollegen der Abteilung Scientific & Regulatory Affairs. Hier mussten Anfragen von Ärzten und Heilpraktikern bearbeitet und auch angeforderte Printmaterialien zusammengestellt und verpackt werden. Sein Mitstreiter Christian arbeitete in der Marketingabteilung mit. Als rasender Reporter war er am Vormittag für die Unternehmenskommunikation tätig und besuchte alle Schülerinnen und Schüler an ihren Arbeitsplätzen. Zuvor hatte er sich einige Fragen überlegt, die er seinen Mitstreitern stellen konnte. Mit Fotoapparat und Notizblock ausgestattet, interviewte er alle Teilnehmer. Am Nachmittag ging es weiter mit typischen Marketingarbeiten. „Mir hat es besonders Spaß gemacht, mir passende Give-Aways für die verschiedenen Arzneimittel zu überlegen, die man an Kunden als Werbegeschenke abgeben könnte“, erzählt der Schüler. „Eigentlich interessiere ich mich ja für Naturwissenschaften und Chemie aber nach diesem Tag könnte ich mir auch vorstellen, mal im Marketing zu arbeiten.“

Clara und Nikita lernten in der Fachabteilung IT mit verschiedener Hard- und Software sowie einigen modernen Medien den technischen Bereich näher kennen. Es wurde viel gekichert als sie gemeinsam die Skype-Telefonanlage testen durften. „Ich möchte später einmal Kindergärtnerin werden oder einen anderen Beruf ausüben, in dem ich mit Kindern arbeiten kann“, erklärt Nikita. „Ich denke, das passt eher zu mir als ein technischer Beruf.“

Beim Gärtnern wurde selbst zum Spaten gegriffen.

Elena, Sophia, Julia und Johanna packten im Facility Management kräftig mit an. Elena interessiert sich für Elektrik. Da passte die technische Arbeit im Bereich Gebäude- und Anlagenmanagement sehr gut zu. „Mir hat es besonders Spaß gemacht, dass ich selbst auch viel praktisch arbeiten und zum Beispiel ein Gerät reparieren konnte.“ Sophia, Julia und Johanna unterstützten das Gärtner-Team. Da durfte ein Besuch am Streichelzoo und an den Pferdeställen nicht fehlen. Besonders gut hat den dreien das Füttern der Tiere am Morgen gefallen. Gemeinsam mit Hevert-Mitarbeiterin Sandra Drewer kümmerten sie sich bei strahlendem Sonnenschein nachmittags um die Außenanlagen des großzügigen Firmengeländes in Nussbaum und pflanzten einen Baum am Kinderhaus. „Ich möchte einmal Winzerin werden“, weiß Johanna. „Aber wenn das nicht klappen sollte, könnte ich es mir auch gut vorstellen, als Gärtnerin zu arbeiten.“

Einstimmig erklärten die Mädchen und Jungen am Ende eines ereignisreichen Tages, dass es ihnen bei Hevert super gefallen hat. Sie verließen den Arzneimittelhersteller mit vielen gesammelten Eindrücken und einem kleinen Abschiedsgeschenk.