Für Kinder und die Region – Tag der offenen Tür bei Hevert-Arzneimittel

Über tausend Besucher fanden am vergangenen Samstag, 13. September, den Weg nach Nussbaum zum „Tag der offenen Tür“ bei Hevert-Arzneimittel. Neben Einblicken in die neuen Produktionsstätten am Firmenhauptsitz des Naturheilkundespezialisten stand der Tag ganz im Zeichen des Engagements für Kinder.

Foto: dieth+schröder

Bekenntnis zur Region

Ca. sechs Millionen Euro investierte das Familienunternehmen in die Modernisierung und Erweiterung der Herstellkapazitäten am Firmenhauptsitz in Nussbaum. Ein Bekenntnis zur Region: Mit steigendem Exportgeschäft sollen zukünftig immer mehr Hevert-Arzneimittel aus der Nahe-Region in die Welt transportiert werden. Produziert werden sie weiterhin in Nussbaum und Bad Sobernheim. „Unser Erfolg kommt nicht von ungefähr“, erläuterte Mathias Hevert, Geschäftsführer, am Morgen. „Über 90 Prozent unserer Arzneimittel stellen wir selbst her, erweitern kontinuierlich unser Produktions-Know-how und garantieren damit eine gleichbleibend hohe Produktqualität.“

Die Tablettenproduktion wird zukünftig vollständig aus der bisherigen Produktionsstätte in der Eckweiler Straße, Bad Sobernheim, in die neuen Räume umziehen. In Sobernheim verbleiben die Ampullen-Produktion und Raum für neue Büros.

Gemeinsam für Kinder

Der Nachmittag begann auf dem Festplatz mit Einblicken in das soziale Engagement des Arzneimittelherstellers. Star-Architekt und Harvard-Professor Francis Kéré übernahm das Wort.
Aus dem Nichts ist es Francis Kéré und seinem gemeinnützigen Verein Schulbausteine für Gando e.V. in wenigen Jahren gelungen, in seinem Heimatdorf Gando im westafrikanischen Burkina Faso durch Spendensammlungen einen Schulkomplex wortwörtlich aus dem Lehm-Boden zu stampfen. Auf den Bau einer Grundschule folgten eine Bibliothek und sogar eine weiterführende Schule, die Kindern die Möglichkeit bietet, auch das Abitur zu absolvieren.

Foto: dieth+schröder

„Ich war damals das erste Kind aus meinem Dorf, das eine Schule besuchen durfte“, erklärte Francis Kéré. „Es macht mich froh und stolz zu sehen, dass nun immer mehr Kinder die Chance bekommen, etwas aus ihrem Leben zu machen, auf die Schule zu gehen und damit die Tür für verschiedene Berufe zu öffnen.“ Dieses Engagement unterstützt Hevert-Arzneimittel seit 2009 mit der Aktion „Gemeinsam für Kinder“, für welche das Unternehmen einen Cent pro verkaufter Arzneimittelpackung an Schulbausteine für Gando e.V. spendet.

Der symbolische Scheck über 25.000 Euro von Hevert für die angesammelte Spendensumme der vergangenen Monate soll die Arbeit des Architekten weiter vorantreiben. Wichtig ist ihm nun, dass mit dem Ausbau des Schulkomplexes auch die Grundausstattungen erweitert werden. Im Fokus der nächsten Jahre stehen daher der Ausbau und die Modernisierung der sanitären Anlagen.

Kinderbetreuung vor Ort

Nicht nur in Burkina Faso setzt sich Hevert-Arzneimittel für Kinder ein. Marcus Hevert, Geschäftsführer, übernahm die Einleitung zu einem weiteren Programmpunkt: Die Einweihung eines eigenen Kinder-Betreuungshauses. Mit einem feierlichen Bandschnitt eröffnete er gemeinsam mit seinen Geschwistern und Mit-Gesellschaftern, Sarah und Mathias Hevert, das schöne Holzhaus auf dem Firmengelände.

Foto: dieth+schröder

„Als Vater einer kleinen Tochter erfährt man häufig, welche Schwierigkeiten Eltern haben, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen“, erläuterte Marcus Hevert. Die Großmutter oder Tagesmutter fällt ausund sechs Wochen Sommerferien sind auch eine logistische Herausforderung. „Wir sind stolz berufstätige Mütter und Väter bei der Unterbringung und Versorgung ihrer Kinder unterstützen zu können.“ Knapp 180.000 Euro wurden dafür investiert. lm Haus können Kinder und Enkelkinder von Hevert-Mitarbeiter ganztägig oder in den Ferien betreut werden. Die Betreuung übernimmt ab Oktober Frau Sölvy Brakhuis, die als Tagesmutter eingestellt wurde.

„Wir freuen uns sehr, dass über 1.000 Besucher zu unserem Tag der offenen Tür gekommen sind“, so Geschäftsführer Mathias Hevert. „Dies zeigt uns, dass wir ein Unternehmen aus der Region und für die Region und auch als Arbeitgeber interessant sind.“

Hier finden Sie einige Impressionen zum Tag der offenen Tür. Kicken Sie sich durch die Gallerie: