Forscher für einen Tag – Grundschüler auf den Spuren der Naturheilkunde

Schon im fünften Jahr in Folge tauschten die Grundschüler der vierten Klassen aus Monzingen an zwei Junitagen ihre Schulklassen gegen einen Workshop beim Kooperationspartner Hevert-Arzneimittel. Am Firmenhauptsitz in Nussbaum konnten sie spielerisch ihr Wissen und Können in Naturheilkunde, der Arbeit eines Laboranten und über den menschlichen Körper ausprobieren.

Gar nicht so einfach: Spielerisch lernten die Kinder eine Rohstoffprobe auf Fremdstoffe zu untersuchen.

Drei Hevert-Mitarbeiterinnen hatten für die kleinen Besucher einen Workshop-Tag mit Gewinnspiel organisiert. Dazu wurden die Schüler in drei gleich große Gruppen aufgeteilt und durften an verschiedenen Stationen ihr Wissen über homöopathische Rohstoffe und den menschlichen Körper sowie ihr Geschick als kleine Laboranten bei spielerischen Aufgaben auf die Probe stellen. „Ich hoffe, ihr seid alle gut gestärkt und trotz dem späten EM-Spiel der Fußballnationalmannschaft gut ausgeschlafen, denn wir haben heute einiges mit euch vor“, begrüßte Elke Dreher, Mitarbeiterin aus dem Marketing, die Schüler und ihre Betreuer.

An der Station „der menschliche Körper“ lernten die Kinder anhand einer Anatomiepuppe die verschiedenen Organe und ihre Funktionen kennen. Einmal gut zugehört und aufgepasst, dann hieß es selbst Hand anlegen: Mit Stethoskop und Arztkittel bestens ausgestattet wurde ein Schüler oder eine Schülerin kurzerhand zum Chirurgen ernannt, der die Puppe mit Hilfe seiner Klassenkameraden auseinanderbauen, die Organe und ihre Funktionen benennen und den Körper wieder richtig zusammensetzen durfte. Für jedes richtig benannte und eingesetzte Organ erhielt die Gruppe Punkte.

An der Anatomiepuppe konnten die Schüler selbst Hand anlegen und den menschlichen Körper erkunden.

Geschick und Fingerfertigkeit unter Beweis stellen waren beim „Arbeiten im Labor“ gefragt. Das Gekicher war groß, als alle die obligatorische Laborschutzkleidung aus Haube, Kittel, Überschuhen, Handschuhen und Mundschutz anlegen durften. So bestens von Hevert-Mitarbeiterin Stefanie Brenneisen ausgestattet ging es dann an die Arbeit. Mit der Pinzette bewaffnet suchten die kleinen Laboranten nach fremden Bestandteilen, die zuvor sorgfältig in der Rohstoffprobe aus Kamillenblüten versteckt worden waren und sammelten Punkte für ihr Team.

Zum guten Schluss ging es zur „Rohstoffkunde“. Frau Dreher zeigte den Schülern verschiedene Pflanzen, Tiere und Mineralien und erklärte, bei welchen Beschwerden sie, einmal zu Arzneimitteln verarbeitet, eingesetzt werden können. Zum Abschluss gab es noch ein kleines Quiz. Wer zuvor aufmerksam zugehört hatte, konnte die vier Fragen leicht beantworten.

Als alle Stationen durchlaufen waren, wurde es noch einmal spannend. Welches Team konnte die meisten Punkte sammeln? Unter großem Jubel ging es zur Siegerehrung. Doch niemand ging mit leeren Händen nach Hause. Auch die Zweit- und Drittplatzierten konnten sich über kleine Geschenke freuen.