Der frühe Vogel – zwitschert am schönsten

Ein erlebnisreicher Sommermorgen im Nahetal

Wer die Natur in ihren schönsten Klängen einfangen möchte, muss ein Frühaufsteher sein. Treffpunkt 5:30 Uhr morgens an der Nahe, heißt es deshalb an einem schönen Sommermorgen in Bad Sobernheim. Nur so kann man die wirkliche Stille genießen und dem Gesang der Vögel am Fluss, im Schilf und am Wald ungestört lauschen. Mit Richtmikrofonen und leichtem Aufnahmeequipment ausgestattet, lauern zwei Hevert-Mitarbeiter unter professioneller Begleitung auf dem Naturerlebnisweg Bad Sobernheim an der Nahe.

Bildergalerie: Begleiten Sie das Hevert-Team bei Ihren Aufnahmen im Nahetal. Fotos Manfred Berger

Das Ziel von Hevert-Arzneimittel: die akustische Unternehmensidentität mit Naturgeräuschen aus der Naheregion noch natürlicher und authentischer gestalten und gleichzeitig das Bewusstsein für die intakte Natur des Nahetals schärfen.

Die Sonne steht noch tief, wärmt aber schon. Am Himmel hängen noch ein paar Schleierwolken. Feste, wasserdichte Schuhe und Fernglas sind Pflicht. 120 Vogelarten sind in der Region nach Auskunft der ortsansässigen NABU-Gruppe beheimatet – ein großes Orchester für die geplanten Aufnahmen. Diese wollen aber erst gefunden werden: Ob Buchfink, Singdrossel, Pirol, Buntspecht, Nachtigall oder Mönchsgrasmücke, sie sind meist gut verborgen in Büschen und Bäumen, aber ihr Gesang ist weithin hörbar.

Die Vogelwelt scheint von der frühen Uhrzeit gänzlich unbeeindruckt. Bereits am Treffpunkt ist der in langen Strophen vorgetragene Reviergesang des Zaunkönigs zu hören. Darunter mischt sich der Gesang des Zilpzalps, ein Vogel, der so heißt, wie sein Gesang klingt. Im Hintergrund ist ein Buntspecht zu hören. Unter den Spechten ist der amselgroße Buntspecht der häufigste in Deutschland. Sein schwarz-weiß-rotes Gefieder macht ihn zu einer auffälligen Erscheinung. Zu seinem akustischen Repertoire zählt das bekannte Trommeln. Je nach Beschaffenheit des Holzes kann der Klang des Trommelwirbels variieren.

Bildergalerie: Vögel aus dem Nahetal

Wer die schönsten Stimmen aufnehmen möchte, muss sich einiges einfallen lassen: langes Ausharren in absoluter Stille, hockend am Bach oder mit ausgestrecktem Arm im Ufergestrüpp. Und selbst dann klappt es nicht immer. Gerade noch war das schönste Gezwitscher zu hören, die Mikrofone werden ausgerichtet, doch die nächste halbe Stunde folgt kein Pieps mehr.

Das Aufnahmeteam lässt sich von solchen Erfahrungen nicht entmutigen und wird häufig für seine Geduld belohnt: Ein schlichtes Äußeres, aber eine gewaltige Stimme – das sind die Hauptkennzeichen der Nachtigall. An verschiedenen Stellen an der Nahe trifft das Team immer wieder auf den Singvogel. 120 bis 260 unterschiedliche Strophentypen beherrscht die Nachtigall. Besonders typisch ist eine lange Serie von gedehnten, reinen Pfeiftönen, die einen weichen, wehmütigen Charakter haben können und zum Teil als klagendes „Schluchzen“ empfunden werden.

Um das Beste aus den kleinen Sängern herauszuholen, unterstützt der professionelle Tontechniker André Klar mit gekonnten Aufnahmetricks: An jeder Aufnahmestelle werden gleich zwei Mikrofone ausgerichtet. Neben der direkten, frontalen Aufnahme der Schallquelle wird parallel ein Mikrofon von der Seite ausgerichtet oder auch mal beide Mikrofone über Kreuz gehalten. Für die weitere Arbeit mit dem Material wird so eine umfassende Flexibilität erreicht, in der Theorie sogar das Simulieren einer Bewegung des Zuhörers – zur Schallquelle hin oder davon weg.

Über die vergangenen Wochen hinweg wurden die Aufnahmen in einem Tonstudio mit dem Hevert-Sound zu einem beruhigenden Naturerlebnis abgemischt und in die Hevert-Soundidentität integriert. Von dem Ergebnis überzeugen Sie sich nun am besten selbst. Viel Spaß beim Zuhören wünscht Ihr Hevert-Team!

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