Berlin, Berlin, wir fahren nicht nach Berlin, wir laufen! - Hilfe für krebskranke Kinder

Von April bis Juni 2017 suchte der TÜV Rheinland das fitteste rheinland-pfälzische Unternehmen bei der Aktion „In 60 Tagen von Mainz nach Berlin“. Insgesamt nahmen dreizehn Unternehmen daran teil, darunter auch Hevert-Arzneimittel. Der Arzneimittelhersteller aus dem Nahetal nutzte die Gelegenheit, nicht nur etwas für die Gesundheit seiner Mitarbeiter zu tun, sondern auch einen guten Zweck zu unterstützen, mit 5 Cent pro gelaufenen Kilometer. Insgesamt wurden von den 35 Teilnehmern von Hevert-Arzneimittel 20.008 km erlaufen, wodurch die stolze Spendensumme in Höhe von 1.100 € zustande kam. Diese ging an die in Bad Kreuznach ansässige Sophia Kallinowsky Stiftung, die sich für krebskranke Kinder einsetzt.

Marcus Hevert (l.), Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel und Karsten Kallinowsky (r.) von der Sophia Kallinowsky Stiftung vor dem Hevert-Kinderbetreuungshaus. Die Sophia Kallinowsky Stiftung freute sich über einen Spendenscheck über 1.100 €. Marcus Hevert (l.), Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel und Karsten Kallinowsky (r.) von der Sophia Kallinowsky Stiftung vor dem Hevert-Kinderbetreuungshaus. Die Sophia Kallinowsky Stiftung freute sich über einen Spendenscheck über 1.100 €.

Zusätzlich zu der Spendensumme übernahm Hevert auch die komplette Startgebühr in Höhe von 35 € pro Teilnehmer. Nicht zum ersten Mal laufen die Mitarbeiter des Arzneimittelherstellers für den guten Zweck. Bereits in den vergangenen zwei Jahren hat das Unternehmen je einen einmonatigen firmeninternen Wettbewerb veranstaltet, um fleißig Schritte und damit Geld für eine gute Sache zu sammeln.


Die 518 km nach Berlin wurden bei der Aktion übrigens nicht „real“ zurückgelegt, sondern virtuell. Die von jedem Teilnehmer täglich gelaufenen Schritte wurden mithilfe eines Schrittzählers erfasst und in einem Online-Portal eingegeben. So konnte jeder seinen Fortschritt auf einer virtuellen Landkarte nachverfolgen. „Mit der von uns ins Leben gerufenen Spendenaktion wollten wir unsere Mitarbeiter motivieren, so viele Schritte wie möglich für den guten Zweck zu laufen“, so Marcus Hevert. Ihm und seinem Bruder Mathias Hevert, mit dem er das Unternehmen gemeinsam leitet, liegt es am Herzen, wohltätige Zwecke zu unterstützen. Deshalb gründeten sie 2015 mit Ihrer Schwester Sarah Hevert als Vorstandsvorsitzenden die Hevert-Foundation. Ziel der Hevert-Foundation ist es, die Förderung der Gesundheit von Mensch und Natur zu unterstützen – sei es durch Kooperationen, Paten- und Mitgliedschaften, Spenden oder eigene Aktionen.


So wurde die Hevert-Foundation auch auf die Sophia Kallinowsky Stiftung aufmerksam. Jährlich erkranken ca. 500.000 Menschen alleine in Deutschland an Krebs. Etwa 2000 davon sind Babys, Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig konzentriert sich die Entwicklung neuer Behandlungsmethoden und Medikamente auf die größte Zielgruppe: Erwachsene. „Das Schicksal unserer Tochter Sophia, nach der die Stiftung benannt ist, hat uns dazu bewegt, hier etwas zu tun. Wir möchten dazu beitragen, dass Kindern mit der Diagnose Krebs in Zukunft besser geholfen werden kann und dabei auch betroffenen Kindern Momente des Glücks schenken“, erklärt Karsten Kallinowsky. Die Stiftung unterstützt die Kinderkrebsstation der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Im August wurde zum Beispiel Eis an die Kinder auf der Station verschenkt, was für strahlende Kinderaugen sorgte. Aber auch Forschungsprojekte werden von der Stiftung finanziell unterstützt.