2. Hevert-Fachtagung für Naturheilkunde 2012 in Stuttgart

Aktuelle medizinisch relevante Themen von erstklassigen Fachleuten praxisnah vermittelt.

Bildquelle: Fullhand Events

Die zweite Hevert-Fachtagung für Naturheilkunde 2012 fand am Samstag, 23. Juni, in Stuttgart statt. Nach der gelungenen Auftaktveranstaltung der diesjährigen Fortbildungsreihe in Hamburg erfreute sich auch die zweite Veranstaltung unter dem Motto „naturheilkundlich denken und therapieren“ mit rund 100 Therapeuten und Apothekern wieder einer großen Besucherzahl. Das Stuttgarter Vortragsprogramm beschäftigte sich mit Therapiekonzepten im Rahmen der Entgiftung, gab Hintergrundinformationen zu Stress und Stressbewältigung mit naturheilkundlichen Arzneimitteln, und erläuterte die aktuellen Erkenntnisse zu Vitamin D3 in der täglichen Praxis. Zwischen und nach den Fachvorträgen von Heilpraktiker Andreas Groß, Dr. med. Harald Kämper und Prof. Dr. med. Jörg Spitz gab es genügend Zeit um Fragen zu stellen und sich untereinander auszutauschen.

Vor einem großen und gut gelaunten Plenum eröffnete Mathias Hevert, geschäftsführender Gesellschafter von Hevert-Arzneimittel, in Stuttgart die Hevert-Fachtagung für Naturheilkunde und übergab die Moderation an Dr. med. Jan-Christoph Wollmann, Leiter Scientific & Regulatory Affairs bei Hevert. Nach einer kurzen Einführung zu den Themengebieten und Referenten startete das wissenschaftliche Programm.

Den Anfang machte Heilpraktiker Andreas Groß mit seinem Referat „Leber, Niere, Lymphe – naturheilkundlich unterstützen und therapieren“. Der Heilpraktiker zeigte auf, dass bei chronischen Erkrankungen oftmals komplexe Störungen vorliegen, an denen diverse Schadstoffe wesentlich beteiligt sind. Diese Schadstoffe sind häufig das Ergebnis aus Ernährungsfehlern und Umweltbelastungen. „Ohne eine umfassende Ausleitung dieser toxischen Substanzen aus dem Körper bleiben dann auch mit den besten naturheilkundlichen Methoden die therapeutischen Erfolge oftmals aus. Es handelt sich um eine sogenannte Therapieblockade“, erklärte Groß. „Da Leber, Niere und Lymphsystem bei der Ausleitung dieser Stoffe die Hauptrolle spielen, muss ihnen auch bei chronischen Krankheitsprozessen immer besondere Aufmerksamkeit zugewendet werden.“ Denn die Behandlung des Leber-Niere-Lymphsystems ist die Voraussetzung dafür, dass eine anschließende naturheilkundliche Therapie ihre volle Wirkung erzielen kann. Komplexhomöopathische und spagyrische Therapeutika stärken die körpereigenen Entgiftungs- und Stoffwechselfunktionen, wirken unterstützend und helfen, die Entgiftungsfunktion wieder in Schwung zu bringen.

Im Anschluss erwartete die Teilnehmer der Beitrag von Dr. Kämper zum Thema „Anspannung aushalten - naturheilkundliche Hilfen zur Stressbewältigung“. „In der Wissenschaft herrscht längst Klarheit darüber, wie unser Organismus auf anhaltenden Stress reagiert und was bei stressbedingten Erkrankungen wie Depression oder Burnout nicht funktioniert. Dennoch verfügt die Schulmedizin immer noch nicht über Mittel und Wege für eine adäquate und nebenwirkungsfreie Therapie“, betonte der Experte. „Im Gegensatz dazu gibt es in der Naturheilkunde vielschichtige Therapieansätze, die aber aus Unsicherheit darüber, ob sie bei so schweren Erkrankungen wirken, oft nicht eingesetzt werden.“ Hier muss Abhilfe geschaffen werden. So setzt der Mediziner gerade zur Vermeidung eines Burnouts selbst gerne Calmvalera Hevert ein, das die verschiedenen Stress-Erscheinungen wie Nervosität, innere Unruhe und Schlafstörungen effektiv therapiert und auf natürliche Weise die Selbstheilungskräfte des Körpers aktiviert.

Nach einer ausgiebigen Stärkung in der Mittagspause drehte sich der abschließende Vortrag von Prof. Spitz um „die neuesten Erkenntnisse“ zu Vitamin D3. „Dank besonderer biologischer Qualitäten belegt Vitamin D mittlerweile einen Spitzenplatz bei der Prävention zahlreicher Erkrankungen“, so der Experte. Ein Vitamin D-Mangel lässt sich medizinisch leicht feststellen und durch Supplementation einfach beheben. „Die eintretende gesundheitsfördernde Wirkung auf den Organismus ist einzigartig“, so Spitz. Denn nicht nur für starke Knochen nimmt Vitamin D eine Schlüsselfunktion ein: Neben Immunsystem und Psyche hat es auch auf die Entstehung und den Verlauf einer Reihe von Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen einen überaus positiven Einfluss. Prof. Spitz ist Facharzt für Nuklearmedizin, Ernährungsmedizin und Präventionsmedizin, Gründer der Gesellschaft für medizinische Information und Prävention, und der Deutschen Stiftung für Information und Prävention.

Im Anschluss an die Fachtagung hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, in einem Fragebogen Lob und Kritik zur Veranstaltung zu äußern, was von den meisten auch getan wurde. Die Auswertung der abgegebenen Fragebögen zeigte, dass mit einer durchschnittlichen Note von 1,16 der Gesamteindruck zur Hevert-Fachtagung erneut durchweg sehr positiv ausfiel. Besonders erfreulich ist dabei, dass ausnahmslos alle Teilnehmer die Fachtagung weiterempfehlen würden. Alle Vorträge wurden mit Noten zwischen 1,1 und 1,5 (sehr gut) bewertet; in den Kommentaren zum Vortrag über Vitamin D3 wurden sogar gleich mehrfach die Begriffe „exzellent“ oder „genial“ verwendet. Auch zu Organisation und Ambiente gab es lobende Worte wie „tolles Tagungshotel“, „leckeres Mittagessen und eine super Organisation vor Ort“ und „freundliche, sehr kompetente Hevert Mitarbeiter“.

Noch zwei weitere Termine der Hevert-Fachtagungsreihe „Naturheilkundlich denken und Therapieren“ erwarten interessierte Ärzte, Heilpraktiker und Apotheker in diesem Jahr:

  • 22. September, Nussbaum: „Tag der Homöopathie“
  • 27. Oktober, Berlin: „Naturheilkundlich Denken und Therapieren“ & Verleihung des Dr. Wolfgang Hevert-Preises 2012