Weniger Medikamente, weniger Kopfschmerz

Eigentlich sollen Schmerzmedikamente wie ASS (Aspirin), Paracetamol und Triptane Kopf- und Migräneschmerzen lindern. Doch zu viele davon tun genau das Gegenteil: Sie können wiederkehrende Kopfschmerzen verursachen.

Weniger Medikamente, weniger Kopfschmerz

Laut dem britischen Gesundheitsinstitut National Institute for Health and Clinical Excellence (NICE) leidet in Großbritannien mindestens Einer von 50 unter medikamentenbedingten Kopfschmerzen. Derartige Kopfschmerzen lassen sich nur schwer von den bereits zuvor bestehenden Kopfschmerzen, die man ja behandeln wollte, unterscheiden.

Wer an mehr als 15 Tagen im Monat ein einfaches Schmerzmittel (z.B. ASS, Ibuprofen, Paracetamol) oder an mehr als zehn Tagen ein Triptan, ein Opiat oder ein Kombinationspräparat (z.B. mit ASS, Paracetamol plus Koffein) einnimmt, läuft Gefahr, diesen medikamentenbedingten Kopfschmerz zu entwickeln.

Der Teufelskreis aus immer mehr Tabletten und immer häufigeren und stärkeren Kopfschmerzen lässt sich nur durch eine Medikamentenpause durchbrechen. Bei 80% aller Patienten, die es schaffen, die ständige Einnahme von Schmerzmitteln zu beenden, bessert sich der Kopfschmerz ganz erheblich, so die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft.

Der Griff zur Tablette sollte nach der Anwendungspause nur noch im Akutfall erfolgen. Und dem kann durchaus vorgebeugt werden: Bewährt haben sich hier je nach Kopfschmerztyp Entspannungstechniken, regelmäßige Pausen, Ausdauersport und, im Fall von Migräne, auch homöopathische Mittel wie Migräne Hevert N. Weitere Alternativen zu Aspirin und Co. bei Kopfschmerz finden Sie hier .