Trübes Wetter, trübe Stimmung

Keine 100 Stunden Sonnenschein gab es seit Anfang Dezember in Deutschland. Damit ist dieser Endlos-Winter laut Deutschem Wetterdienst der trübste seit mehr als 40 Jahren. Kein Wunder, dass viele unter Trübsinn bis hin zu einer echten Depression leiden.

Trübes Wetter, trübe Stimmung

Serotonin macht bessere Laune, hebt die Stimmung. Doch die Produktion des Neurotransmitters in den Zellen ist stark vom Lichteinfall abhängig, erläutert Professor Wolfgang Schneider, Direktor der Klinik für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin an der Universitätsmedizin Rostock. Zudem wird bei Lichtmangel auch vermehrt das Schlafhormon Melatonin gebildet, was sich ebenfalls auf die Stimmungslage auswirkt.


Doch nicht nur Lichtmangel, auch weniger Bewegung führt zu trübseliger Stimmung. Deshalb: So oft wie möglich runter von der Couch. Denn: „Bewegung befördert eine gute Stimmungslage, ist hilfreich für eine antidepressive Therapie“, so Schneider. Am besten draußen, denn auch bei trübem Himmel ist das natürliche Tageslicht draußen noch drei- bis viermal stärker als im Zimmer. Da es immer mehr Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen Vitamin D und Depressionen gibt, sollte man auch auf eine ausreichende Versorgung mit dem Sonnenvitamin (z.B. Vitamin D3-Hevert ) achten. Denn die Speicher sind jetzt so gut wie leer.

Zu erkennen, ob einem der Endlos-Winter die Stimmung vermiest oder ob eine behandlungsbedürftige Depression dahinter steckt, ist oft nicht einfach. Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe bietet deshalb einen Online-Test an.