Stillen schützt vor Asthma in der Kindheit

Babys, die weniger als sechs Monate oder nicht ausschließlich mit Muttermilch ernährt werden, haben ein höheres Risiko, im Vorschulalter Asthma zu entwickeln. So das Ergebnis einer aktuellen Studie mit mehr als 5000 Kindern.

Stillen schützt vor Asthma in der Kindheit

Dass Muttermilch das Asthmarisiko reduziert, war aus früheren Studien bereits bekannt, nicht aber, wie lange gestillt werden sollte. Babys, die kürzer gestillt werden oder nicht ausschließlich, sind demnach gefährdeter, bis zum vierten Lebensjahr Asthma-Symptome wie Keuchatmung, Atemnot oder trockenen Husten zu entwickeln.

In den ersten Lebensjahren haben viele Kinder asthmaähnliche Symptome; die Ursache dafür sind in den meisten Fällen Erkältungskrankheiten. Doch ob es Asthma oder „nur“ eine Bronchitis ist, lässt sich bei so kleinen Kindern nicht oder nur sehr schwer eindeutig diagnostizieren. Ob Bronchitis oder Asthma – in beiden Fällen sind die unteren Atemwege entzündet. Und diese Entzündung muss behandelt werden. Die Möglichkeiten reichen von homöopathischen Arzneimitteln hin zu verschreibungspflichtigen Asthmamedikamenten. Welches Medikament oder welche Kombination von Medikamenten den größten Nutzen bringt, hängt von der Stärke der Symptome und dem individuellen Fall ab.