Sonnenbankbesuche fördern Hautkrebs

Dass häufige Sonnenbankbesuche die Haut schneller altern lassen und die Bildung bestimmter Hautveränderungen fördern, galt in medizinischen Kreisen als unumstritten. Uneinigkeit herrschte jedoch darüber, ob die regelmäßigen Sonnenbankbenutzer auch einem erhöhten Risiko zur Bildung von bösartigem „schwarzem Hautkrebs“ ausgesetzt sind. Aktuelle Studien liefern alarmierende Ergebnisse.

Sonnenbankbesuche fördern Hautkrebs

Gerade die jungen und regelmäßigen Sonnenbankbesucher erkranken demnach auch häufiger an schwarzem Hautkrebs (Melanom). Arbeiten Studios mit reinen UVA-Geräten, ist das Melanomrisiko sogar um ein Vierfaches erhöht. Die hochgradig bösartigen Tumore neigen dazu, früh Tochtergeschwulste (Metastasen) zu bilden und zählen auch daher zu den am häufigsten tödlich verlaufenden Hautkrankheiten.

Bisher spielten Sonnenbankbetreiber das Risiko der Hautkrebsentstehung herunter. Denn durch Studien belegt war bislang lediglich eine schädigende Wirkung der UVB-Strahlung, die vor allem die Bildung von weniger bösartigen Hautkrebsformen fördert. UVA-Licht galt dagegen lange Zeit als unbedenklich. Aktuelle Studien bestätigen jedoch, dass auch das bisher als sicher beurteilte und daher vermehrt in Solarien eingesetzte UVA-Licht die Pigmentzellen der Haut unter sogenannten „oxidativen Stress“ (aggressive Sauerstoffverbindungen) setzt und ihnen so nachhaltig Schäden am Erbgut zufügt. Hier bestätigt sich, was Dermatologen seit Jahren allen Sonnenanbetern nahelegen: Nur ein gewissenhafter Sonnenschutz reduziert langfristig das Risiko, an Hautkrebs zu erkranken.