Müde statt munter

Der Frühling ist da. Die Natur erwacht. Die Menschen möchten am liebsten nur schlafen.

Müde statt munter

Viele fühlen sich schlapp und leiden unter Schwindel, Kopfschmerzen und Stimmungstiefs, kurz Frühjahrsmüdigkeit. Ein banaler Grund: Wenn es länger hell ist, gehen wir später ins Bett und wachen früher auf. Wir schlafen damit einfach weniger.

Doch das ist es nicht allein. In der Überganszeit stellt sich der Körper von Winter auf Sommer um. Die Körpertemperatur steigt an, bei Wärme weiten sich die Gefäße und der Blutdruck sinkt – das macht müde. Und auch die Hormone sind aus dem Gleichgewicht. Nach der Winterzeit ist die Konzentration des Schlafhormons Melatonin im Blut besonders hoch; die des Gute-Laune-Hormons Serotonin bedingt durch den Lichtmangel im Winter sehr niedrig. Erst nach und nach produziert der Körper im Frühjahr wieder vermehrt Serotonin, das wiederum das Schlafhormon Melatonin drosselt. Dieser Kampf der Hormone kostet Energie und ermüdet den Körper.

Ist zudem das Immunsystem durch einseitige Ernährung, mangelnde Bewegung und häufige Erkältungen im Winter geschwächt, haben Infekte leichtes Spiel. Müdigkeit, Abgeschlagenheit und eine erhöhte Infektanfälligkeit können Anzeichen für einen Vitamin D-Mangel sein. Da das Vitamin nur bei Sonneneinstrahlung vom Körper selbst in der Haut produziert werden kann, kommt es in den lichtärmeren Monaten (Oktober bis April) bei den meisten Menschen in Deutschland regelmäßig zu einer messbaren Unterversorgung. Also gilt es, jede Sonnenminute für einen Spaziergang zu nutzen. Ideal ist die Mittagspause, denn dann steht die Sonne jetzt schon recht hoch am Himmel und entfaltet ihre größte Strahlkraft. Von Wetter und Jahreszeit unabhängig lässt sich ein Mangel mit Vitamin D-Tabletten ausgleichen (Vitamin D3-Hevert ).