Kein Stress mit dem Stress im Job

Für die Mehrheit der Deutschen ist der Berufsalltag Stress pur. Laut aktuellem Stressreport der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) leiden Arbeitnehmer vor allem unter Multitasking, Termin- und Leistungsdruck.

Kein Stress mit dem Stress im Job

2012 waren in Deutschland psychische Störungen für mehr als 53 Millionen Krankheitstage verantwortlich – wie viele davon auf das Konto von Arbeitsstress gehen, lässt sich nicht genau beziffern, doch die Politik hat das Problem erkannt. Tipps und Hilfen, wie der Einzelne mit Stress umgehen kann, ohne krank zu werden, oder wie es erst gar nicht zur Überforderung kommt, werden von diversen Stellen angeboten. So stellt das Deutsche Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung (DNBGF) Broschüren, Ratgeber und auch Linktipps für Arbeitgeber und Betroffene online zur Verfügung. Mit dem Projekt „Psychische Gesundheit in der Arbeitswelt“ (psyGA) bietet die Initiative Neue Qualität der Arbeit Unternehmen Tipps, wie sie die Überbelastung ihrer Mitarbeiter verhindern können.

Gestressten Arbeitnehmern raten die Stressreport-Experten Dinge zu ändern, die sie selbst ändern können. Das kann das Setzen von Prioritäten sein, bewusste Pausen oder Entspannungsübungen. Auch helfe es, nicht zu viel von sich zu verlangen, Nein sagen zu können und Arbeitsprobleme nicht mit nach Hause zu nehmen. Alkohol, Nikotin oder Essen zur Entspannung sind dagegen in keinem Fall ratsam. Auch von freiverkäuflichen Fitmachern wird abgeraten.

Jedoch können Arzneimittel, die beruhigen und entspannen, übergangsweise zur Stressbewältigung beitragen. Ohne Nebenwirkungen und Gewöhnungseffekte helfen pflanzliche (Valeriana Hevert Beruhigungsdragees ) und homöopathische Arzneimittel (Calmvalera Hevert ) gegen stressbedingte Symptome wie innere Unruhe und Schlafstörungen. Der Organismus wird insgesamt belastbarer und kann besser mit Stress umgehen.

Wer trotz allem kein Licht am Ende des Stresstunnels sieht, sollte sich einem Arzt anvertrauen, um mögliche stressbedingte Erkrankungen zu verhindern.


Quelle:

Stressreport Deutschland 2012