Honig aus der Türkei und Cola - zu viel davon kann Herzrhythmusstörungen verursachen

Zwei Lebensmittel können Herzrhythmusstörungen auslösen, wenn sie in zu großen Mengen konsumiert werden: Honig mit Pollen des Rhododendrons aus der Türkei und Cola.

Wer zu viel Cola trinkt, riskiert einen Kaliummangel, der zu Herzrhythmusstörungen führen kann, berichteten Ärzte vom Princess Grace Hospital Centre in Monaco auf dem diesjährigen Kardiologenkongress EUROPACE in Athen. Dr. Naima Zarqane und Prof. Nadir Saoudi nannten zwei mögliche Ursachen dafür: Zum einen kann Cola zu einem Flüssigkeitsverlust infolge von Durchfällen führen und dabei Kalium ausschwemmen, zum anderen verhindert es die Wiederaufnahme von Kalium in den Nieren.

Ebenfalls Herzrhythmusstörungen kann der Tollhonig, auch pontischer Honig genannt, verursachen, der Giftstoffe von Blüten des Rhododendrons (Grayanotoxine) enthält. Er findet sich in Honig von der türkischen Schwarzmeerküste, wo Rhododendren das Unterholz der Wälder bilden. Grayanotoxine sind Nervengifte. Dr. Ugur Turk vom Central Hospital in Izmir, Türkei, rät deshalb zu Vorsicht vor Honig aus der Türkei. Den sollte man erstmals in kleinen Mengen probieren und dann ein paar Tage abwarten. Kommt es zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, handelt es sich um Tollhonig, der nicht verzehrt werden sollte.