Herzinfarkt: Vegetarier sind weniger gefährdet

Vegetarier erkranken seltener an Herzinfarkt, Schlaganfall und Arteriosklerose als Fleischzähne. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der Patienten- und Krankendaten von knapp 45.000 Briten, die an der EPIC-Oxford-Studie teilgenommen haben.

Herzinfarkt: Vegetarier sind weniger gefährdet

Um genau zu sein senkt der Verzicht auf Fleisch, Fisch und Wurstwaren das Risiko, herzkrank zu werden, um ein Drittel. Das bedeutet nun nicht, dass jeder Vegetarier werden sollte. Denn immerhin sind Fleisch und Fisch Hauptlieferanten von Vitamin B12. Ein Mangel an diesem B-Vitamin zeigt sich in Blutarmut in Verbindung mit Schwäche, Durchfall und Gewichtsverlust, Schädigung der Magenschleimhaut oder degenerativen Erkrankungen des Rückenmarks. Weitere Probleme, die einem Vitamin B12-Mangel zugeschrieben werden, sind Gedächtnis- und Konzentrationsstörungen sowie Nervenschädigungen.

Für die Herzgesundheit ist eine Ernährung mit mehr Gemüse, Obst und Salat und weniger Fleisch und Wurst günstig. Einem Vitamin B12-Mangel lässt sich durch Nahrungsergänzungsmittel (z.B. Vitamin B-Komplex forte Hevert ) vorbeugen. Besonders wichtig ist das für die Generation 50+, für Raucher und Menschen, die einen hohen Alkoholkonsum haben, denn sie gehören neben strengen Vegetariern zur Risikogruppe für einen Vitamin B12-Mangel.