ADHS verwächst sich nicht

ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitäts-Syndrom) wird oft als Erkrankung angesehen, die nur Kinder betrifft. Dabei bleibt die Störung bei einigen Fällen bis ins Erwachsenenalter bestehen.

ADHS verwächst sich nicht

Mit zunehmendem Alter treten die sichtbaren Symptome wie impulsives und Zappelphilipp-Verhalten in den Hintergrund, stattdessen tritt eine Neigung zu Selbstverletzungen und Selbstmord zutage. So das Ergebnis der größten Langzeitstudie mit Mädchen mit ADHS-Problematik. Wissenschaftler der Berkley Universität von Kalifornien haben 140 Mädchen mit ADHS seit der Diagnosestellung in der Kindheit bis ins Erwachsenenalter begleitet. Ihr erschütterndes Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Mädchen, die beide Symptome, Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität, aufwiesen, fügten sich selbst Schmerzen zu, und mehr als ein Fünftel hatte bereits Selbstmordversuche begangen.

Im ersten Teil der Studie hatten die 6- bis 12-jährigen Mädchen vor allem Akzeptanz- und Lernprobleme; im zweiten Teil der Studie, die Mädchen waren jetzt 12 bis 17 Jahre alt, hatten sich die Lernprobleme verstärkt. Während die Symptomatik Aufmerksamkeitsdefizit und Hyperaktivität in dieser Phase langsam nachließen, kamen Essstörungen und Drogenmissbrauch neu hinzu. Der dritte Teil der Studie beobachtete, welche Auswirkungen ADHS im Erwachsenenalter hat.

Die Schlussfolgerung: ADHS besteht in veränderter Form auch im Erwachsenenalter. Betroffene brauchen langfristige psychotherapeutische und medikamentöse Hilfe. Wegen der zahlreichen, teilweise auch schweren Nebenwirkungen chemischer ADHS-Medikamente und der notwendigen Langzeitbehandlung sind naturheilkundliche Mittel wie z.B. Zincum Hevert N eine sanfte Alternative. Das homöopathische Komplexmittel kombiniert Inhaltsstoffe, die bekanntermaßen beruhigend und ausgleichend wirken, ohne die Betroffenen ruhig zu stellen.