Hevert setzt Herstellung von Handdesinfektionsmittel fort

Seit dem 27. März ist ein Teil der Hevert-Produktion der Herstellung von medizinischem Handdesinfektionsmittel nach WHO-Rezeptur* vorbehalten. Seitdem wurden rund 4.000 Liter abgefüllt. Mehr als ein Drittel hat das Familienunternehmen gespendet.

V. l.: Verbandsbürgermeister Uwe Engelmann und Büroleiter Rainer Link freuten sich über die Spende von 40 Kanistern Handdesinfektionsmittel an die Verbandsgemeinde Nahe-Glan, die stellvertretend von Gerd Voigt, Leiter Logistik, überreicht wurden.

Nach wie vor stellt Hevert-Arzneimittel Handdesinfektionsmittel her, obwohl es eigentlich nicht zum Produktportfolio gehört. Und nach wie vor unterstützt das Familienunternehmen damit die Nahe-Region bei der Beschaffung von Produkten, die auch aktuell noch immer Mangelware sind. Die Spendenempfänger von rund 300 5-Liter-Kunststoffkanistern sind Seniorenheime, Sozialstationen, Pflegedienste und weitere öffentliche Einrichtungen wie Gesundheitsämter, Kreisverwaltungen oder Feuerwehren in der Region. Auch um Transportrisiken zu minimieren, hat sich Hevert dazu entschieden, wo immer möglich in der Nahe-Region selbst die Auslieferung größerer Bestellmengen zu übernehmen.

Schrittweise Lockerung und noch kein Ende in Sicht

Die von der Regierung geplante schrittweise Lockerung in der Corona-Krise bedingt aus Hevert-Sicht eine noch striktere Einhaltung von Hygienemaßnahmen. „Gerade da, wo wieder vermehrt Menschen zusammenkommen, werden erhöhte Vorsichtsmaßnahmen unumgänglich bleiben. Wir gehen davon aus, dass eine regelmäßige Handdesinfektion und das Tragen von Masken noch lange unseren Alltag prägen werden, egal ob beim privaten Einkauf, dem Frisörbesuch, in der Schule oder bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz. Die Bedarfe sind und bleiben entsprechend hoch“, so Mathias Hevert, Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel. Die Produktion von Handdesinfektionsmittel wird daher bis auf weiteres aufrechterhalten.

Umstellung in Rekordzeit

Die hohe Nachfrage macht Handdesinfektionsmittel zu einem Produkt, zu dem nicht mehr alle ausreichend Zugang haben. „Hier wollten wir schnellstmöglich Abhilfe schaffen und im Rahmen unserer Möglichkeiten Hilfe in der Region anbieten“, erklärt Marcus Hevert, Co-Geschäftsführer von Hevert-Arzneimittel.

Desinfektionsmittel gehört nicht zum Produktsortiment des Naturheilkundeexperten aus dem Nahetal. Als Arzneimittelhersteller verfügte Hevert jedoch über die notwendigen Rohstoffe, die technischen Anlagen und das erfahrene Personal. Entsprechend zügig gelang die Umstellung: „Es ist uns gelungen, in Rekordzeit eine eigene Supply-Chain für die Marktversorgung mit Desinfektionsmittel einzurichten. Dabei liegt von der Herstellung bis zur Auslieferung beim Empfänger oftmals alles in unserer Hand.“ Tatsächlich dauerte es nur eine Woche von der Genehmigung durch die Behörden bis zur Produktion der ersten Palette des Handdesinfektionsmittels nach WHO-Rezeptur.

Abgabe bleibt regionalen öffentlichen Stellen vorbehalten

„Uns ist bewusst, dass wir mit unseren Produktionskapazitäten nur einen kleinen Bedarf in der gegenwärtigen Krise abdecken können. Aber wir möchten unserer sozialen Verantwortung gerecht werden und im Rahmen unserer Möglichkeiten helfen“, so Marcus Hevert. Die Versorgung mit Hevert-Handdesinfektionsmittel bleibt daher regionalen Institutionen vorbehalten. Eine direkte Abgabe an Endverbraucher ist leider nicht möglich. Hevert steht in engem Kontakt mit den zuständigen rheinland-pfälzischen Behörden, die Verteilung erfolgt in Abstimmung mit der Kreisverwaltung Bad Kreuznach und der Feuerwehrleitstelle.

* https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/111133/Nicht-alle-Rezepturen-zur-Desinfektion-sind-fuer-den-ambulanten-und-stationaeren-Bereich-geeignet

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